11 Gedanken, die du in der Postfiliale an der Kaltenkirchener Straße hast

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Was ist das Schlimmste, was man im Hamburger Westen im Briefkasten finden kann? Nein, nicht die 600 Euro Nebenkostenrechnung, weil die hippe Altbauwohnung so zugige Fenster hat. Sondern ein kurzer Gruß der DHL: “Ihre Sendung liegt zur Abholung in der Postfiliale Kaltenkirchener Straße bereit.” Die natürliche Reaktion: Kalter Schweiß, Herzrasen, Dampf aus Nase und Ohren. Du musst zur Postfiliale des Grauens.

Also nimmst du dir einen halben Tag Urlaub, schreibst ein bis zwei Stunden Lebenszeit ab und rüstet dich mit Wasser und Energieriegel aus. Denn in der Postfiliale des Grauens reicht die Schlange, egal zu welcher Uhr- und Jahreszeit stets bis auf den Parkplatz und bewegt sich in Zeitlupengeschwindigkeit. Hier sieht man Träume sterben und Ehen zerbrechen. Diese Postfiliale verlangt uns Schnell-Schnell-Millenials alles ab. Alles.

1. Yes, 16:30! Ich schaff’s noch vor dem Feierabendanstu… Nicht.

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2. Heeey Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest – Was geht?

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3. Kommt schon Leute, machen wir das Beste draus: Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse…

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4. Ist die Omi wirklich freiwillig hierher gekommen, nur um sich Briefmarken zu kaufen? Wirklich?

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5. Oh Gott, wie sehr ich fremden Atem in meinem Nacken hasse.

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6. Ja Diggi, auch zum “nur schnell etwas abgeben” stellst du dich VERDAMMT NOCHMAL HINTEN AN.

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7. Ok, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, mit Meditation anzufangen.

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8. ICH BIN RUHIG!

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9. Los, linker Schalter ist frei! Schläfst du, da vorne?!? Zackzack!

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10. Na, von der riesigen Zalandolieferung schickst du doch garantiert 98 Prozent zurück.

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11. Was, ich bin dran? Jetzt schon? Wo hab ich gleich den Abholschein hingepackt?

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