5 tolle Wassersportarten, die du in Hamburg machen kannst

“Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nischt wie raus zur Alster…” Oder in den Stadtpark. Oder an die Elbe. Oder zur Wasserskianlage. Denn ob wir es glauben oder nicht, kalendarisch befinden wir uns im Sommer und Sommer ist schließlich Badezeit!

Immer nur baden gehen kann aber auf Dauer auch langweilig werden, daher von uns noch ein paar weitere Tipps, wie ihr euch auf dem Wasser vergnügen und fit halten könnt. Für alle Aktivitäten solltet ihr jedoch im Besitz eines gültigen Seepferdchen-Abzeichens sein.

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© Cornelius M. Braun Gleichgewichtssinn trainieren beim Stand Up Paddling

Was machen Surfer, wenn es weder Wind noch Wellen gibt? Richtig: Paddeln – im Stehen. Seinen Ursprung hat das Stand Up Paddling (SUP) allerdings in Polynesien, wo Fischer sich in ihre Kanus stellten, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Inzwischen ist SUP jedoch auch unter Freizeitsportlern an Küsten- und Binnengewässern äußerst beliebt. Auch auf der Alster sieht man zwischen Kanukapitänen und Tretbootmatrosen seit ein paar Jahren immer mehr Stehpaddler.  Beim SUP trainiert ihr euren ganzen Körper, so dass ihr ordentlich ins Schwitzen kommen könnt. Dann aber einfach kurz in die Alster hüpfen (Board festhalten!), abkühlen und wieder aufsitzen.

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© Anna Scholz Schwimmen im Naturbad Stadtparksee

Schwimmen ist super. Es macht euch topfit ohne dabei Knie und Knochen zu schaden und macht Spaß. Wem Kacheln zählen im Schwimmbad allerdings zu langweilig ist (hier!), oder wer bei den Eintrittspreisen der Hamburger Schwimmhallen regelmäßig Schnappatmung bekommt (auch hier!), für den könnte im Sommer der Stadtparksee die Lösung sein. Das Naturbad Stadtparksee hat mit 3,20 Euro sehr vertretbare Eintrittspreise und lässt euch außerdem ganze 400 Meter am Stück schwimmen (da kann die 25-Meter-Bahn einpacken!). Für die Belohnung nach der Arbeit warten zu dem noch eine Rutsche, Liegestühle und ein kühles Bier vom Kiosk auf euch. Im Stadtparksee könnt ihr natürlich auch außerhalb des Freibads schwimmen. Der Einstieg von der Liebesinsel ist zum Beispiel sehr beliebt. Hier gibt es allerdings keine Rettungsschwimmer und außerdem kreuzen hier diverse Kanus, Tretboote und SUP-Boards - also passt auf euch auf!

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© Sarah Baumann

© Sarah Baumann Tretboot fahren auf der Alster

Ob Date, Elternbesuch oder Wochenendspaß mit Freunden - Tretbootfahren ist der Klassiker. Mit dem Tretboot lassen sich die Außenalster und ihre Kanäle entspannt erkunden und es bieten sich ganz neue Einblicke in die Gärten der Alstervillen. Gut, so richtig entspannt ist es nur für diejenigen, die die Füße hochlegen und sich fahren lassen - alle anderen dürften nach einer Weile doch ein leichtes Brennen in den Oberschenkeln merken. 

Bootsvermietungen gibt es in Hamburg wie Sand am Elbstrand und je weiter ihr euch von der Außenalster entfernt, desto günstiger werden in der Regel die Preise. Es passen mindestens vier Leute in ein Boot und so viel Proviant wie ihr zum Bootsanleger tragen könnt. Also, einsteigen, lostrampeln, Bierchen in die Hand und Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

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© Arena Pinneberg Wakeboard und Wasserski fahren in der Cablesport Arena Pinneberg

Tretbootfahren ist euch nicht gut genug Action? Na dann schnallt euch an! Und zwar mit ein bis zwei Brettern untern den Füßen an einen Wasserskilift. Ob Wasserski oder Wakeboard, in einer Wasserskianlage könnt ihr euch auf einem Rundkurs mit Vollspeed übers Wasser (und für die Profis: über Rampen) ziehen lassen. So wild es klingt, bei diesem Event sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene gut aufgehoben. Bei der Cablesport Arena Pinneberg können Einsteiger zum Beispiel ein Anfängerticket lösen und bekommen damit eine kurze Einführung. Grundsätzlich gilt sowieso “Learning by doing”. Equipment könnt ihr euch selbstverständlich auch als fortgeschrittener Boardsportler ausleihen - ihr müsst jetzt nur noch in die Badehose schlüpfen und euch ein Handtuch schnappen.

  • Wakeboard und Wasserski
  • Burmeisterallee 2, 25421 Pinneberg
  • Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 15:30 - 21:30 Uhr, Dienstag und Donnerstag: 17:00 - 21:30 Uhr, Mittwochs: 15:00 - 20:00 Uhr, Samstag - Sonntag: 13:00 Uhr - Sonnenuntergang
  • Materialmiete ab 17 Euro, Anfängerticket ab 25 Euro
  • Mehr Info
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Kanu mieten bei Paddel Meier Bootsvermietung

Kanufahrer sind die Marathonis unter den Bootskapitänen: Wer ein Kanu mietet, meint es Ernst. Hier wird Strecke gemacht! Und das solltet ihr unbedingt mal probieren, wenn ihr sowohl Hamburgs Wasserwege erkunden als auch etwas für eure Fitness tun wollt. Inspiration für eine Tour findet ihr zum Beispiel hier. Abenteuerlustige wagen sich an die Strecken abseits der Außenalster - entlang der Dove Elbe oder der Bille zum Beispiel - und werden so mit ganz neuen Hamburg-Eindrücken belohnt. Für den Kanuspaß solltet ihr mindestens zu zweit antreten und ähnlich wie bei den Tretbooten gibt es unzählige Kanuverleihe in und um Hamburg. Schwimmweste an und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

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