11 tolle Bücher, die du dir auf Spotify anhören kannst

© Siddharth Bhogra via unsplash

Euer Bücherregal ist leer und ihr habt kein Geld für neuen Lesestoff, oder vielleicht gar keine Lust zu lesen? Umso besser, dass es Spotify gibt. In eurem Premium-Account ist die Auswahl an Hörbüchern nämlich riesengroß – egal ob Herzschmerz, Biografien, Freundschaft, Partyexzesse oder die ganz großen Fragen des Lebens, ihr habt die Qual der Wahl. Damit euch die Entscheidung nicht allzu schwer fällt, haben wir elf tolle Bücher für euch zusammengestellt, die ihr euch auf Spotify anhören könnt. 

1. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft: Tschick

"Tschick" erzählt die Geschichte des Jungen Maik aus bürgerlichen Verhältnissen und Andrej, genannt Tschick. Andrej ist ein russischer Spätaussiedler, ist neu in Maiks Klasse, erscheint gelegentlich betrunken zum Schulunterricht und ist ein Außenseiter – und genau das haben er und Maik gemeinsam. Am ersten Sommerferientag steht Tschick in einem gestohlenen klapprigen Lada Niva vor Maiks Haustür. Ohne Landkarten und Führerschein machen sich die beiden auf den Weg zu Tschicks Opa in die Walachei – zuhause hält sie sowieso nichts. Was sie da noch nicht wissen: Es ist der Beginn des Abenteuers ihres Lebens und einer wunderbaren Freundschaft.

2. Fiktive Doppelbiografien von Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

"Die Vermessung der Welt" ist jetzt schon ein Klassiker, ein Must-Have äh Must-Read unserer Generation: 37 Wochen Platz eins der Spiegel-Bestseller Liste, der zweite Platz auf der "Liste der international meistverkauften Bücher" der New York Times und 2,3 Millionen verkaufte Exemplare allein in Deutschland. Worum es geht? Um eine fiktive Doppelbiografie des Mathematikers und Geodäten Carl Friedrich Gauß und des Naturforschers Alexander von Humboldt.

3. Ein Evergreen: Jugend ohne Gott

Seit dem Film "Jugend ohne Gott" sind wir doch alle ein bisschen (sehr) in Jannik Schümann verliebt, oder? Dann kann's ja jetzt auf in die zweite Runde gehen, nämlich zum Hörbuch. "Jugend ohne Gott" erzählt vom Alltag eines jungen systemkritischem Geschichtslehrer an einer elitären Schule im Dritten Reich. Obwohl er den Krieg verabscheut und Frieden in Gott sucht, verhält er sich aus Angst vor dem Regime systemkonform. Trotzdem lässt sich sein Weltbild in seinen Aussagen erkennen – zum Ärgernis seiner Schüler, die das Menschenbild des dritten Reiches befürworten und leben. Diese Geschichte hält alles für euch bereit, was eine gute Lektüre braucht: tiefsinnige Monologe und Dialoge, einen Mord, Liebe, Freundschaft, Drama und eine Reise ins Unbekannte.

4. Das allerletzte Interview – Wir hoffen nicht!

Visa Vie kann noch sehr, sehr, sehr viel mehr als Interviews bei 16bars führen, ihren eigenen YouTube Channel zu rocken, ihre Radiosendung bei Radio Fritz leiten und uns zu zeigen, wie man ein waschechtes supercooles HipHop Girl wird. In Kooperation mit Spotify hat sie jetzt ihr erstes Hörbuch veröffentlicht (wir finden es ist ein Hörbuch, auch wenn es in der App als Podcast deklariert ist). Sie erzählt von Clara, einer angehenden Rapjournalistin, die einem ausgetüftelten Plan folgt – einem Mord.

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5. Die Geschichte eines bewegten Lebens: Panikherz

Bulimie, Kokainsucht, Rastlosigkeit, pausenlos Party, Ekstase, Hamburg, Berlin, Zürich, Udo Lindenberg und das Chateau Marmont – diese Worte würde man im Deutschunterricht wohl clustern, spricht man über die Biografie von Benjamin von Stuckrad Barre, "Panikherz". Selten hat sich ein Autor dem Leser so geöffnet, wie Benjamin sich uns öffnet. Unverblümt und schonungslos ehrlich schreibt er über Fressanfälle und darauffolgende verzweifelte Stunden, mit den Fingern im Hals über'm Klorand, von durchzechten und verdrufften Nächten und von Udo Lindenberg, einem seiner treuesten Wegbegleiter und Freunde. Übrigens: Hörenswert für jeden, der von der großen Karriere als Autor*in oder Redakteur*in träumt.

6. Buch goes Netflix, Netflix goes Hörbuch: Tote Mädchen lügen nicht

Mal ehrlich: Wer von euch wusste, dass der Netflix-Megaerfolg "Tote Mädchen lügen nicht" auf einer Buchvorlage basiert? Insgesamt dreizehn Gründe für ihren Selbstmord hat Hannah Baker auf sieben Audiokassetten aufgenommen. Jede Kassette, jeder Grund ist eine Tat ihrer Mitschüler, die sie mobbten oder unfair behandelten – manchmal ohne es zu ahnen. Nach ihrem Tod werden die Kassetten unter den dreizehn Mitschüler rumgereicht und gehört. "Tote Mädchen lügen nicht" ist berührend, aufwühlend, spannend und schaurig zugleich.

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7. Auf Dating-Reise durch Polen: Jürgen

Jürgen und sein bester Freund Willi, mit dem er sich eigentlich ununterbrochen streitet, sind das, was man allgemein hin als "zwei arme Willis" bezeichnet. Was sie am schmerzlichsten vermissen: Die Liebe und Zuneigung einer Frau. Nach der Lektüre etlicher Ratgeber und unangenehmen Speed-Dating-Erfahrungen werden die beiden erfinderisch. Auf geht's nach Polen, mit dem Eurolove – dort sollen die Frauen heiratswillig sein, haben sie gehört. Ob sie die große Liebe dort finden werden?

8. Wenn der Tod klingelt: Sophia, der Tod und ich

Ganz anders als man denkt, geht es in "Sophia, der Tod und ich" nicht um den Tod. Also doch schon, aber nicht auf eine traurige Art, sondern eher auf eine lustige. Eines Tages steht der Tod nämlich beim Erzähler vor der Tür und will ihn mitnehmen. Eine aberwitzige Diskussion entbrennt. Der Tod schafft es nicht dem Erzähler das Leben zu nehmen, stattdessen geht er mit Sophia, der Ex-Freundin und dem Erzähler auf einen letzten Roadtrip, der ihnen zeigt wie schön es ist, am Leben zu sein.

9. Schonungsloser Liebeskummer: Soloalbum

Ben ist frisch von Katharina getrennt – also eigentlich sie von ihm. Während Ben einen ziemlich coolen Job in einer Musikagentur hat und von Party zu Party tingelt, macht Katharina noch ihr Abi. Grund genug für Ben gewesen Katharina mehrmals zu betrügen, zu versetzen und für selbstverständlich zu nehmen und nun ist sie weg. Ben merkt was er an ihr hatte und will sie zurück. Soloalbum erzählt die Tragik eines Liebeskummers direkt aus dem Alltag, direkt aus dem Herzen, unverblümt und eiskalt – so wie wir ihn kennen. Ach und das Beste: Das Leitmotiv ist Oasis. Packt die Taschentücher aus.

10. Wissen, wo die eigene Heimat ist: Hier bin ich

"Hier bin ich" ist das erste Werk von Jonathan Safran nach elf Jahren Schreibpause und lasst euch gesagt sein: Das Warten hat sich gelohnt. In dem Roman wird versucht Antworten auf zentrale Fragen, wie "Wie können wir all die Rollen, die wir zu spielen haben, glaubhaft unter einen Hut bekommen? Wie gleichzeitig Sohn, Vater und Ehemann sein? Oder Mutter, Ehefrau und Geliebte?" anhand einer Familie, die in der Krise steckt, zu geben. Jonathan Safran erzählt von turbulenten Wochen in einer Familie, die vor dem Zerbrechen steht. Das wirft weitere Fragen auf, wie "Was ist Heimat? Was bedeutet Zuhause?"

11. Krimi-Vergnügen: Noah

Er weiß weder woher er kommt, noch wie er nach Berlin gekommen ist. Er lebt mit Obdachlosen auf der Straße. Sie nennen ihn Noah, dieser Name ist nämlich in seine Hand tätowiert. Noah macht sich auf die Suche, nach sich selbst – wandelt auf den Spuren seiner Vergangenheit. Was er da entdeckt, schockiert ihn. Er soll für das Leid vieler Menschen verantwortlich sein.

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