Waterkant Touren für Mit Vergnügen Hamburg: 11 Hamburger Perlen

Die Jungs von Waterkant-Touren bieten alternative Touren durch die Stadt an. Das finden wir ziemlich gut, weil wir glauben, dass man gerade abseits der touristischen Superlative dieser Stadt eine Menge toller Dinge entdecken kann. Und weil die beiden natürlich Experten sind, haben wir sie auch gleich mal nach ihren Tipps für Hamburg gefragt. 11 davon findet ihr hier.

 

1

© Facebook-Seite des Energiebunkers Panoramaaussicht über Hamburg vom Energiebunker Wilhelmsburg aus

An der Neuhöfer Straße in Wilhelmsburg thront seit mehr als 70 Jahren ein Flakbunker, der tausenden Hamburgern im Zweiten Weltkrieg Schutz vor Fliegerangriffen bot. Ein riesiges, graues Zementungetüm, das von außen wenig einladend wirkt. Wie schade, denn in seinem Inneren hat sich seit 2010 jede Menge getan: Im Zuge der IBA wurde der Bunker zu einem regenerativen Kraftwerk umgebaut, inklusive niedlichem Café im obersten Stockwerk. Von hier hast du die vielleicht schönste 360°-Aussicht über ganz Hamburg.

2

© Park Fiction Ruhe finden im Park Fiction

Der Park Fiction ist einer der außergewöhnlichsten Ruhepole in Hamburg. Direkt über dem legendären Golden Pudel Club angelegt, bietet die kleine Grünfläche einen Fernweh weckenden Blick über Fischmarkt und Elbe. Kunstpalmen und Basketball Court inklusive. Von dort ist es lediglich ein Katzensprung entlang der wunderschönen St. Pauli-Kirche und vorbei am Couch Kapitän zum Hein-Köllisch-Platz mit obligatorischem Kiosk. Hier heißt es: Erst mal ran annen Trog und Getränke nachladen.

3

© Ilohh Bar Facebook Rhabarberschnaps trinken in der Ilohh Bar

Laut eigener Beschreibung „die Bar am Ende der Welt“ und in keinem Reiseführer zu finden: In der Souterrain-Kneipe treffen farbenfrohe Graffiti auf handgeschweißte Objektkunst und Kickerprofis auf überforderte Amateure. Hier gibt’s den besten Rhabarberschnaps der Stadt, den Wirt Peter mit jeder Menge geheimer Zutaten und noch mehr Liebe ansetzt.

4

© Gasthof Mörchen Alles aus regionalen Produkten im Gasthof Mörchen

Der Gasthof Möhrchen steht für alles, was eine bodenständige, modern interpretierte Küche auszeichnet. Die frischen und regionalen Produkte bestimmen wöchentlich, was auf die kleine, sehr feine Karte kommt. Hier gibt’s keinen überkandidelten Firlefanz, sondern ehrliches Küchenhandwerk zu fairen Preisen. Darüber hinaus sind Chefkoch Alex und sein Team die mit Abstand coolsten Gastronomen Altonas.

Hier geht’s zum Gasthof Möhrchen.

5

© Malte Dibbern Barkultur im Kleinen Phi

Befände sich im Duden neben dem Begriff „Barkultur“ ein Foto, es würde wahrscheinlich das Kleine Phi zeigen. Erst seit etwa zwei Jahren in der Feldstraße beheimatet, werden hier Qualität und Liebe zum Detail gelebt, was mitunter fantastische Cocktails und Longdrink-Klassiker wie Gin Tonic entstehen lässt. Reinkommen. Wohlfühlen. Abschalten. Auftanken.

6

©GoogleMaps Philosophenweg

Der Philosophenweg in Othmarschen könnte gut und gerne in jedem Imagefilm über Hamburg die Hauptrolle übernehmen. Mitten in der Stadt gelegen ist die Straße so grün und so verwunschen, dass man sofort hierher ziehen möchte. Das dürfte allerdings nicht ganz so einfach werden…Allein der Anblick der hier stehenden Häuser lässt dich Bauklötze staunen, die Elbchaussee befindet sich in Spuckweite. Weißte Bescheid, ne?

7

Viel Charme im Grindelviertel

Das Grindelviertel lässt das Herz jedes Hamburgers höher schlagen. Wenn du Lust auf ein entspanntes Angebot aus Bars, Restaurants sowie Kneipen verschiedenster Couleur hast, dann bist du hier genau richtig. Ausgehend vom legendären Abaton Kino am Allende-Platz lässt sich die Umgebung an einem lauen Sommerabend perfekt erkunden. Über allem schwebt der ewig junge Charme des nahen Campus der Uni Hamburg – life can be a good one!

8

Kulinarisches im Käthners 23

Noch so eine versteckte kulinarische Perle, die sich in diesem Fall mitten in Barmbek versteckt hat: Käthners 23 kombiniert urige Gemütlichkeit mit einer bewusst reduzierten Speisekarte. Hier ist reinkommen, wohlfühlen, bleiben wollen angesagt, zu dem nicht zuletzt das super freundliche Personal seinen Teil beiträgt. In den warmen Jahreszeiten sind die Tische im kleinen Garten vor dem Restaurant stets gut gebucht – und das völlig zurecht.

Hier geht’s zu Käthners 23.

9

© Mit Vergnügen Hamburg Ruhe am Falkensteiner Ufer

So schön und einmalig der Hamburger Elbstrand ohne Frage ist, an Wochenenden oder nach Feierabend kann es hier bumsvoll werden. Wenn ihr keine Lust auf sonnenanbetende Nordlichter habt, die mit euch den Sand teilen möchten, ist das Falkensteiner Ufer die perfekte Alternative für das Feierabendbierchen. Rund um den dortigen Campingplatz herrscht deutlich weniger Trubel, das unfassbare Elb-Panorama lassen deine Gedanken auf Wanderschaft gehen. Wart ihr einmal dort, wollt ihr nie wieder weg. Versprochen.

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An der Norderelbe abhängen in der Hafencity

Der Baakenhafen in der HafenCity steht für jede Menge Industriecharme, raues Hafenflair und – wie sollte es in der HafenCity momentan anders sein – eine üppige Baustellenumgebung. Davon solltest du dich nicht abschrecken lassen, dir eine Molle kühles Pilsbier schnappen und dich einfach in Ruhe an die dortige Wasserkante setzen. Der Blick geht die Norderelbe rauf, im Hintergrund kreischen die Möwen, viel mehr Hamburg geht nicht.

11
Wohlerspark (c) Lisa Meinen

(c) Lisa Meinen Abhängen im Wohlerspark

Zwischen St. Pauli und Altona befindet sich auf dem Gelände des einstigen Friedhofs Norderreihe Hamburgs vielleicht schönste Parkanlage: Der Wohlerspark. Von Stamm-Besuchern gerne auch Wohlfühl-Park genannt, ist eine Insel des Müßiggangs und der Entspannung. Setz dich auf eine der zahlreichen Bänke und lass die ganz besondere Atmosphäre dieses Ortes auf dich wirken. Hier kannst du durchatmen und den lieben Gott ‘nen guten Mann sein lassen – wie passend an einem Ort wie diesem.

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