11 Hamburger Musiker, die ihr 2018 auf dem Schirm haben solltet

© JACE via Facebook

Neues Jahr, neue Musik! Auch 2018 gibt es wieder einige gute Künstler, die man auf jeden Fall auf dem Schirm haben sollte, denn sie packen Hamburg so richtig auf die Karte. Neben einigen Indie- und Techno-Acts liegt der Fokus auf Rap und HipHop: JACE, Ify Knows und AlphaMob sind neu und gut! Im CL500 kann also 2018 gut und gerne auch folgendes gepumpt werden:

1. JACE

JACE ("Immer großschreiben, weil sieht besser aus.") ist Newschool-Rap und Teil des jungen Hamburger Kollektivs Flavour Gang, welches aus Rappern, Producern und Visionären besteht. Mit seinem Produzententeam Marú und Skool Boy sowie Videomann Niklas Zeiner schießen sie einen Hit nach dem nächsten ins Netz und ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Gib du ihnen auch was von der Aufmerksamkeit ab!

2. AlphaMob

AlphaMob kommt natürlich auch aus der, wie er sie nennt, deutschen City of Phonk Hamburg und kippt mit seinem Release "Schizophrenic Mane" reichlich Memphis-flavoured Syrup in die Alster. Sein düsterer, dunkler Sound macht dennoch Bock auf Tanzen, wie er es mit seinem zuletzt erschienenem "Swaffle Phonk"-Tape bewiesen hat. Dort hat er Songs zusammen mit Acts wie Haiyti, oder Caramelo.

3. John Known

Eventuell kennen einige John Known vom Mixtape "Gute Alte Zeit" von Samy Deluxe. Oder haben ihn bei einer Streetsession rhymen gehört. Wenn nicht: Vorhang auf für ein weiteres Hamburger Talent! In Eimsbush zu Hause schustert er Songs mit nicen Flows und atmosphärischen Beats. Wie der Künstler sich selbst beschreibt? So: "John Known ist John Known und rappt wie John Known". Jo, bidde.

4. Eunique

Sie rappt auf Afro-, Grime-, Trap- und HipHop-Beats. Sie kann aber auch softe Töne anschlagen. Dann singt sie und spielt dazu Klavier à la Alicia Keys – in ihrer Wohnung in Ohlsdorf. Eunique ist eine kleine Frau mit großem Vorhaben und Fanclub namens "Kobra Militär". Sie puscht den Frauen-Rap und flowt richtig gut dabei!

5. Ify Knows

Im März 2017 begleitete der Nachwuchs-MC Ify Knows den Hamburger Estikay auf dessen „Auf Entspannt“-Tour, Ende August erschienen dann sein eigenes Debüt-Video und die LATE-NIGHT-TALK-EP. Das Video kommt als klassischer Representer der Gang, des eigenen Viertels, nämlich der Schanze und der eigenen Ästhetik zwischen Kiosk-Bier, Supreme-Pulli und Skate-Shop. Gebt euch den Sound à la Flume oder Kaytranada und freut euch auf den Sommer in der City mit besten Beats.

6. Son of Polvo

Ja, ja, ja, ja, ja. Hamburg kann nicht nur HipHop. Hamburg kann auch smoothe Sounds. Son of Polvo ist eine One Man Show, und zwar eine grandiose. Kolja spielt auf seiner Gitarre Klänge zwischen Indie und Country und kombiniert dazu seine beruhigende Stimme, die er dann Ende November 2017 auch auf einer EP zusammengezwirbelt hat. Richtiger Fairytale Blues ist das!

7. Paradise Hippies

Die Paradise Hippies sind nicht neu. Aber für unser Verständnis viel zu wenig auf dem Radar der Hamburger Musikszene. Also, ab ins Paradies! Der Technos-Sound der zwei Boys, die zum ill-Kollektiv gehören, sollte viel öfter in deinem Kopf laufen.

8. Herr D.K.

Herr D.K. kommt mit einer groovenden Ladung Folkrock um die Ecke. Zusammen mit seiner Band und dem Produzent Kristian Kühl, der auch für Schrottgrenze und Leoniden arbeitet, sitzt der Hamburger zur Zeit an seinem Debüt-Album. Wir sind gespant!

9. Sick Hyenas

Die drei kranken Hyänen von Sick Hyenas machen Garage-Rock mit einer guten Prise Surf Rock und schwimmen daher ganz wunderbar in der Musikszene vor sich hin. Mit ihrem im Dezember 2017 veröffentlichtem Album "Heaven For A While" solltet ihr euch vertraut machen - denn es ist gut!

10. Kalim

Kalim solltet ihr auf jeden Fall auf dem Schirm haben! Mit einem Vertrag bei Alles Oder Nix Records, Feature-Beiträgen bei SSIO und Xatar und einem Wikipedia-Eintrag zählt Kalim natürlich nicht zu den kleinen Newcomern 2018. Dennoch sollte man wissen: Der Billstedter-Jung geht dieses Jahr auf Tour und hat seine Alben "Thronfolger" und "Odyssee 579" im Gepäck - ballert!

11. Farben/Schwarz

Im Januar 2018 kommt die bereits dritte EP der Hamburger Post-Hardcore Band Farben/Schwarz raus. Vergangenes Jahr haben die Boys sich bereits über unzählige Bühnen der Republik gespielt und sind in geraumer Zeit bestimmt auch mal wieder in Hamburg zu bewundern. Begnügt euch bis dahin mit ihrem nicen Video zu "Darfs ein bisschen fair sein" von der neuen Scheibe.

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