Die 11 größten Lügen, die Hamburger erzählen

Auf frischer Tat ertappt! Kleine Flunkereien erlaubt sich jeder gerne mal – und die Hamburger besonders gerne wenn es um ihre Stadt geht. Ob es um das Wetter geht, die Bevölkerungsdichte bei Sonnenschein oder das Feiern am Wochenende: Eine Lüge jagt die nächste. Wir verraten sie euch 11 Dinge, die ihr Hamburgern nicht einfach glauben solltet!

1. "Samstags shoppen in der Innenstadt – mach ich nie!"

Gut, an den meisten Samstagen meidet man die Mönckebergstraße wie ein Mönch das Bordell. Doch ab und an kommt es vor, da lässt sich ein Abstecher in die "Shoppingmeile" der Stadt nicht vermeiden. Weil es den Mantel eben nur in dem Laden gibt, den es nur da gibt. Die Auswahl doch manchmal größer ist als in der Ottensener Innenstadt. Oder – aber pssst! – weil man es irgendwie auch mag mit vollen Taschen bei einer Currywurst am Jungfernstieg über die Alster zu gucken.

2. "Ich geh schon lange nicht mehr auf den Kiez."

Nöö, natürlich nicht. Dich findet man nur im Pudel oder im PAL. Niemals würdest du dir mit deinen Freunden acht Mexikaner hintereinander auf dem Hamburger Berg reinkippen, danach in der Thaioase "Like a virgin" ins Mikro brüllen und schließlich mit Hesburger in der Hand zur S-Bahn torkeln. NIE!

3. "Klar, Labskaus ist mega lecker!"

Genau. Und wir ernähren uns neben der Corned-Beef-Kartoffel-Pampe natürlich ausschließlich von Franzbrötchen und Aalsuppe. Sind ja schließlich echte Hamburger.

4. "Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal auf dem Dom war."

Sagst du und rutschst ganz langsam ins Blickfeld deines Gegenübers, damit er den Minion, den du auf dem letztes Frühjahrsdom endlich geangelt hast, nicht auf deinem Sofa sitzen sieht. Träumerisch denkst du an diesen glorreichen Moment zurück, als du das gelbe Tier gefangen hast und vor lauter Freude den Puderzucker deines Schmalzgebäcks auf deiner gesamten Jacke verteilt hast. Oh, hat da jemand SCHMALZGEBÄCK gesagt?

5. "Ach komm, wir Hamburger sind doch nicht aus Zucker!"

"Das bisschen Regen, ist doch nicht so schlimm!", strahlst du deine entfernten Verwandschaft an, die an einem regenreichen Wochenende im Juni zu Besuch sind. Gut, dass der Dauerregen die Tränen unauffällig von deinen Wangen spült.

6. "3-Zimmer Wohnung mit Garten in Eimsbüttel für 500 Euro warm – findest du easy!"

Genau, in etwa so einfach zu finden wie ein Einhorn auf einer pinken Zuckerwattewolke oder einen glücklichen HSV-Fan. Du bist dann mal unterwegs – den Goldeimer am Ende des Regenbogens finden.

7. "Den Regenschirm kannst du zuhause lassen. Das hört gleich auf."

Tut es nicht. Tut es nie. Es wird nur schlimmer. Oder es kommt einfach völlig unvorhergesehen. Scheiß auf Sonnencreme, in der Hamburger Tasche ist ein Knirps Grundausstattung.

8. "Mexikaner?! Hab ich das letzte Mal mit 18 getrunken."

Nur um nicht als Touri abgestempelt zu werden, bestellst du in der Bar den Wodka-Shot und schaust traurig zu der JGA-Gruppe in der Ecke, die sich das köstlich würzige Getränk reinkippen. In einem Moment, wo niemand hinschaut, stellst du dich dazu. Und zu den Tränen, die dir die Schärfe in die Augen treibt, gesellen sich Freundentränen.

9. "So voll wird der Elbstrand schon nicht sein."

Es gibt diesen einen Sonnentag im Jahr, an dem die Temperatur über 20 Grad klettert und der auf einem Wochenendtag fällt. Stell dir den Wecker auf 5 Uhr morgens, ansonsten musst du ANSTEHEN, um an den Elbstrand zu kommen.

10. "Cornern vor der Tabakbörse – ist mir viel zu hipster."

Deswegen trägst du auch keine Vans, hast keinen Fjällräven-Rucksack, keine Seglermütze, hasst deutschen Hip-Hop und isst keine Bowls zum Mittag in deinem Altbau-Zimmer mit Monstera-Pflanze.

11. "Pff, ich kenn alle festinstallierten Blitzer."

"Hey ist hier in der Stresemannstraße nicht 30er Zo..." – BLITZ!

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